2 Mose 202 Mose 21Matthaeus 21.33-46Matthaeus 22.1-142 Mose 20
1
Und Gott redete alle diese Worte:
2
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe.
3
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
4
Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.
5
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen
6
und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
7
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht mißbrauchen denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
8
Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest.
9
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle dein Dinge beschicken
10
aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes da sollst du kein Werk tun noch dein Sohn noch deine Tochter noch dein Knecht noch deine Magd noch dein Vieh noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist.
11
Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
12
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, daß dir der HERR, dein Gott, gibt.
14
Du sollst nicht ehebrechen.
15
Du sollst nicht stehlen.
16
Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
17
Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses. Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes, noch seines Knechtes noch seiner Magd, noch seines Ochsen noch seines Esels, noch alles, was dein Nächster hat.
18
Und alles Volk sah den Donner und Blitz und den Ton der Posaune und den Berg rauchen. Da sie aber solches sahen, flohen sie und traten von ferne
19
und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen gehorchen und laß Gott nicht mit uns reden, wir möchten sonst sterben.
20
Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht denn Gott ist gekommen, daß er euch versuchte und daß seine Furcht euch vor Augen wäre, daß ihr nicht sündigt.
21
Also trat das Volk von ferne aber Mose machte sich hinzu in das Dunkel, darin Gott war.
22
Und der HERR sprach zu ihm: Also sollst du den Kindern Israel sagen: Ihr habt gesehen, daß ich mit euch vom Himmel geredet habe.
23
Darum sollt ihr nichts neben mir machen silberne und goldene Götter sollt ihr nicht machen.
24
Einen Altar von Erde mache mir, darauf du dein Brandopfer und Dankopfer, deine Schafe und Rinder opferst. Denn an welchem Ort ich meines Namens Gedächtnis stiften werde, da will ich zu dir kommen und dich segnen.
25
Und so du mir einen steinernen Altar machen willst, sollst du ihn nicht von gehauenen Steinen bauen denn wo du mit deinem Messer darüber fährst, so wirst du ihn entweihen.
26
Du sollst auch nicht auf Stufen zu meinem Altar steigen, daß nicht deine Blöße aufgedeckt werde vor ihm.
topo2 Mose 21
1
Dies sind die Rechte, die du ihnen sollst vorlegen:
2
So du einen hebräischen Knecht kaufst, der soll dir sechs Jahre dienen im siebenten Jahr soll er frei ausgehen umsonst.
3
Ist er ohne Weib gekommen, so soll er auch ohne Weib ausgehen ist er aber mit Weib gekommen, so soll sein Weib mit ihm ausgehen.
4
Hat ihm aber sein Herr ein Weib gegeben, und er hat Söhne oder Töchter gezeugt, so soll das Weib und die Kinder seines Herrn sein, er aber soll ohne Weib ausgehen.
5
Spricht aber der Knecht: Ich habe meinen Herren lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden,
6
so bringe ihn sein Herr vor die "Götter" und halte ihn an die Tür oder den Pfosten und bohre ihm mit einem Pfriem durch sein Ohr, und er sei sein Knecht ewig.
7
Verkauft jemand sein Tochter zur Magd, so soll sie nicht ausgehen wie die Knechte.
8
Gefällt sie aber ihrem Herrn nicht und will er sie nicht zur Ehe nehmen, so soll er sie zu lösen geben. Aber unter ein fremdes Volk sie zu verkaufen hat er nicht Macht, weil er sie verschmäht hat.
9
Vertraut er sie aber seinem Sohn, so soll er Tochterrecht an ihr tun.
10
Gibt er ihm aber noch eine andere, so soll er an ihrer Nahrung, Kleidung und Eheschuld nichts abbrechen.
11
Tut er diese drei nicht, so soll sie frei ausgehen ohne Lösegeld.
12
Wer einen Menschen schlägt, daß er stirbt, der soll des Todes sterben.
13
Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern Gott hat ihn lassen ungefähr in seine Hände fallen, so will ich dir einen Ort bestimmen, dahin er fliehen soll.
14
Wo aber jemand seinem Nächsten frevelt und ihn mit List erwürgt, so sollst du denselben von meinem Altar nehmen, daß man ihn töte.
15
Wer Vater und Mutter schlägt, der soll des Todes sterben.
16
Wer einen Menschen stiehlt, es sei, daß er ihn verkauft oder daß man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben.
17
Wer Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben.
18
Wenn Männer mit einander hadern und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit einer Faust, daß er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt:
19
kommt er auf, daß er ausgeht an seinem Stabe, so soll, der ihn schlug, unschuldig sein, nur daß er ihm bezahle, was er versäumt hat, und das Arztgeld gebe.
20
Wer seinen Knecht oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, daß sie sterben unter seinen Händen, der soll darum gestraft werden.
21
Bleibt er aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er darum nicht gestraft werden denn es ist sein Geld.
22
Wenn Männer hadern und verletzen ein schwangeres Weib, daß ihr die Frucht abgeht, und ihr kein Schade widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wieviel des Weibes Mann ihm auflegt, und er soll's geben nach der Schiedsrichter Erkennen.
23
Kommt ihr aber ein Schade daraus, so soll er lassen Seele um Seele,
24
Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
25
Brand um Brand, Wunde um Wunde, Beule um Beule.
26
Wenn jemand seinen Knecht oder seine Magd in ein Auge schlägt und verderbt es, der soll sie frei loslassen um das Auge.
27
Desgleichen, wenn er seinem Knecht oder seiner Magd einen Zahn ausschlägt, soll er sie frei loslassen um den Zahn.
28
Wenn ein Ochse einen Mann oder ein Weib stößt, daß sie sterben, so soll man den Ochsen steinigen und sein Fleisch nicht essen so ist der Herr des Ochsen unschuldig.
29
Ist aber der Ochse zuvor stößig gewesen, und seinem Herrn ist's angesagt, und hat ihn nicht verwahrt, und er tötet darüber einen Mann oder ein Weib, so soll man den Ochsen steinigen, und sein Herr soll sterben.
30
Wird man aber ein Lösegeld auf ihn legen, so soll er geben, sein Leben zu lösen, was man ihm auflegt.
31
Desgleichen soll man mit ihm handeln, wenn er Sohn oder Tochter stößt.
32
Stößt er aber einen Knecht oder eine Magd, so soll er ihrem Herrn dreißig Silberlinge geben, und den Ochsen soll man steinigen.
33
So jemand eine Grube auftut oder gräbt eine Grube und deckt sie nicht zu, und es fällt ein Ochse oder Esel hinein,
34
so soll's der Herr der Grube mit Geld dem andern wiederbezahlen das Aas aber soll sein sein.
35
Wenn jemandes Ochse eines andern Ochsen stößt, daß er stirbt, so sollen sie den lebendigen Ochsen verkaufen und das Geld teilen und das Aas auch teilen.
36
Ist's aber kund gewesen, daß der Ochse zuvor stößig war, und sein Herr hat ihn nicht verwahrt, so soll er einen Ochsen für den andern vergelten und das Aas haben.
topoMatthaeus 21
33-46
33
Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg und führte einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land.
34
Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, daß sie seine Früchte empfingen.
35
Da nahmen die Weingärtner seine Knechte einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie.
36
Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren und sie taten ihnen gleichalso.
37
Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.
38
Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe kommt laßt uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen!
39
Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.
40
Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun?
41
Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg anderen Weingärtnern austun, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben.
42
Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem HERRN ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unseren Augen"?
43
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt.
44
Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.
45
Und da die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, daß er von ihnen redete.
46
Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.
topoMatthaeus 22
1-14
1
Und Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach:
2
Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte.
3
Und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen und sie wollten nicht kommen.
4
Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit kommt zur Hochzeit!
5
Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Hantierung
6
etliche griffen seine Knechte, höhnten sie und töteten sie.
7
Da das der König hörte, ward er zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an.
8
Da sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren's nicht wert.
9
Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet.
10
Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden, Böse und Gute und die Tische wurden alle voll.
11
Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an
12
und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte.
13
Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! da wird sein Heulen und Zähneklappen.
14
Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
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