[4] Wenn ich mich fürchte, so hoffe ich auf dich. Psalm 56.3
Leitura diária na versão Martin Lutero - Alemão


2 Mose 6
2 Mose 7
Matthaeus 16.13-28
Matthaeus 17.1-13

2 Mose 6


1
Der HERR sprach zu Mose: Nun sollst du sehen, was ich Pharao tun werde denn durch eine starke Hand muß er sie lassen ziehen, er muß sie noch durch eine starke Hand aus seinem Lande von sich treiben.
2
Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR
3
und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott aber mein Name HERR ist ihnen nicht offenbart worden.
4
Auch habe ich einen Bund mit ihnen aufgerichtet, daß ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land ihrer Wallfahrt, darin sie Fremdlinge gewesen sind.
5
Auch habe ich gehört die Wehklage der Kinder Israel, welche die Ägypter mit Frönen beschweren, und habe an meinen Bund gedacht.
6
Darum sage den Kindern Israel: Ich bin der HERR und will euch ausführen von euren Lasten in Ägypten und will euch erretten von eurem Frönen und will euch erlösen durch ausgereckten Arm und große Gerichte
7
und will euch annehmen zum Volk und will euer Gott sein, daß ihr's erfahren sollt, daß ich der HERR bin, euer Gott, der euch ausführt von der Last Ägyptens
8
und euch bringt in das Land, darüber ich habe meine Hand gehoben, daß ich's gäbe Abraham, Isaak und Jakob das will ich euch geben zu eigen, ich, der HERR.
9
Mose sagte solches den Kindern Israel aber sie hörten ihn nicht vor Seufzen und Angst vor harter Arbeit.
10
Da redete der HERR mit Mose und sprach:
11
Gehe hinein und rede mit Pharao, dem König in Ägypten, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.
12
Mose aber redete vor dem HERRN und sprach: Siehe, die Kinder Israel hören mich nicht wie sollte mich denn Pharao hören? Dazu bin ich von unbeschnittenen Lippen.
13
Also redete der HERR mit Mose und Aaron und tat ihnen Befehl an die Kinder Israel und an Pharao, den König in Ägypten, daß sie die Kinder Israel aus Ägypten führten.
14
Dies sind die Häupter in ihren Vaterhäusern. Die Kinder Rubens, des ersten Sohnes Israels, sind diese: Henoch, Pallu, Hezron, Charmi. Das sind die Geschlechter von Ruben.
15
Die Kinder Simeons sind diese: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Saul, der Sohn des kanaanäischen Weibes. Das sind Simeons Geschlechter.
16
Dies sind die Namen der Kinder Levis nach ihren Geschlechtern: Gerson, Kahath, Merari. Aber Levi ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.
17
Die Kinder Gersons sind diese: Libni und Simei nach ihren Geschlechtern.
18
Die Kinder Kahaths sind diese: Amram, Jizhar, Hebron, Usiel. Kahath aber ward hundertdreiunddreißig Jahre alt.
19
Die Kinder Merari sind diese: Maheli und Musi. Das sind die Geschlechter Levis nach ihrer Abstammung.
20
Und Amram nahm seine Muhme Jochebed zum Weibe die gebar ihm Aaron und Mose. Aber Amram ward hundertsiebenunddreißig Jahre alt.
21
Die Kinder Jizhars sind diese: Korah, Nepheg, Sichri.
22
Die Kinder Usiels sind diese: Misael, Elzaphan, Sithri.
23
Aaron nahm zum Weibe Eliseba, die Tochter Amminadabs, Nahessons Schwester die gebar ihm Nadab, Abihu, Eleasar, Ithamar.
24
Die Kinder Korah sind diese: Assir, Elkana, Abiasaph. Das sind die Geschlechter der Korahiter.
25
Eleasar aber, Aarons Sohn, der nahm von den Töchtern Putiels ein Weib die gebar ihm Pinehas. Das sind die Häupter unter den Vätern der Leviten-Geschlechter.
26
Das ist Aaron und Mose, zu denen der HERR sprach: Führet die Kinder Israel aus Ägyptenland mit ihrem Heer.
27
Sie sind's die mit Pharao, dem König in Ägypten, redeten, daß sie die Kinder Israel aus Ägypten führten, nämlich Mose und Aaron.
28
Und des Tages redete der HERR mit Mose in Ägyptenland
29
und sprach zu Ihm: Ich bin der HERR rede mit Pharao, dem König in Ägypten, alles, was ich mit dir rede.
30
Und er antwortete vor dem HERRN: Siehe, ich bin von unbeschnittenen Lippen wie wird mich denn Pharao hören?

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2 Mose 7


1
Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich zu einem Gott gesetzt über Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein.
2
Du sollst reden alles, was ich dir gebieten werde aber Aaron, dein Bruder, soll's vor Pharao reden, daß er die Kinder Israel aus seinem Lande lasse.
3
Aber ich will Pharaos Herz verhärten, daß ich meiner Zeichen und Wunder viel tue in Ägyptenland.
4
Und Pharao wird euch nicht hören, auf daß ich meine Hand in Ägypten beweise und führe mein Heer, mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägyptenland durch große Gerichte.
5
Und die Ägypter sollen's innewerden, daß ich der HERR bin, wenn ich nun meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Kinder Israel von ihnen wegführen werde.
6
Mose und Aaron taten, wie ihnen Gott geboten hatte.
7
Und Mose war achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig Jahre alt, da sie mit Pharao redeten
8
Und der HERR sprach zu Mose und Aaron:
9
Wenn Pharao zu euch sagen wird: Beweist eure Wunder, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao, daß er zur Schlange werde.
10
Da gingen Mose und Aaron hinein zu Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und vor seinen Knechten, und er ward zur Schlange.
11
Da forderte Pharao die Weisen und Zauberer und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören:
12
ein jeglicher warf seinen Stab von sich, da wurden Schlangen daraus aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.
13
Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.
14
Und der HERR sprach zu Mose: Das Herz Pharaos ist hart er weigert sich das Volk zu lassen.
15
Gehe hin zu Pharao morgen. Siehe, er wird ins Wasser gehen so tritt ihm entgegen an das Ufer des Wassers und nimm den Stab in deine Hand, der zur Schlange ward,
16
und sprich zu ihm: Der HERR, der Hebräer Gott, hat mich zu dir gesandt und lassen sagen: Laß mein Volk, daß mir's diene in der Wüste. Aber du hast bisher nicht wollen hören.
17
Darum spricht der HERR also: Daran sollst du erfahren, daß ich der HERR bin. Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, das Wasser schlagen, das in dem Strom ist, und es soll in Blut verwandelt werden,
18
daß die Fische im Strom sterben sollen und der Strom stinken und den Ägyptern wird ekeln, zu trinken das Wasser aus dem Strom.
19
Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und recke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Bäche und Ströme und Seen und über alle Wassersümpfe, daß sie Blut werden und es sei Blut in ganz Ägyptenland, in hölzernen und in steinernen Gefäßen.
20
Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte, und er hob den Stab auf und schlug ins Wasser, das im Strom war, vor Pharao und seinen Knechten. Und alles Wasser ward in Blut verwandelt.
21
Und die Fische im Strom starben, und der Strom ward stinkend, daß die Ägypter nicht trinken konnten das Wasser aus dem Strom und es war Blut in ganz Ägyptenland.
22
Und die ägyptischen Zauberer taten auch also mit ihrem Beschwören. Also ward das Herz Pharaos verstockt, und er hörte sie nicht, wie denn der HERR geredet hatte.
23
Und Pharao wandte sich und ging heim und nahm's nicht zu Herzen.
24
Aber alle Ägypter gruben nach Wasser um den Strom her, zu trinken denn das Wasser aus dem Strom konnten sie nicht trinken.
25
Und das währte sieben Tage lang, daß der HERR den Strom schlug.

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Matthaeus 16

13-28
13
Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, daß des Menschen Sohn sei?
14
Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer die andern, du seist Elia etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer.
15
Er sprach zu ihnen: Wer sagt denn ihr, daß ich sei?
16
Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
17
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona's Sohn denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
18
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
19
Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.
20
Da verbot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er, Jesus, der Christus wäre.
21
Von der Zeit an fing Jesus an und zeigte seinen Jüngern, wie er müßte hin gen Jerusalem gehen und viel leiden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen.
22
Und Petrus nahm ihn zu sich, fuhr ihn an und sprach: HERR, schone dein selbst das widerfahre dir nur nicht!
23
Aber er wandte sich um und sprach zu Petrus: Hebe dich, Satan, von mir! du bist mir ärgerlich denn du meinst nicht was göttlich, sondern was menschlich ist.
24
Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.
25
Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.
26
Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?
27
Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln und alsdann wird er einem jeglichen vergelten nach seinen Werken.
28
Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die nicht schmecken werden den Tod, bis daß sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich.

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Matthaeus 17

1-13
1
Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führte sie beiseits auf einen hohen Berg.
2
Und er ward verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie ein Licht.
3
Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia die redeten mit ihm.
4
Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: HERR, hier ist gut sein! Willst du, so wollen wir hier drei Hütten machen: dir eine, Mose eine und Elia eine.
5
Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören!
6
Da das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr.
7
Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht!
8
Da sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand denn Jesum allein.
9
Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis das des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist.
10
Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen?
11
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles zurechtbringen.
12
Doch ich sage euch: Es ist Elia schon gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen.
13
Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.

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