Darum feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert. 1 KORINTHER 5.7
Leitura diária na versão Martin Lutero - Alemão


Sprueche 5
Sprueche 6
Sprueche 7
GALATER 3.1-14

Sprueche 5


1
Mein Kind, merke auf meine Weisheit neige dein Ohr zu meiner Lehre,
2
daß du bewahrest guten Rat und dein Mund wisse Unterschied zu halten.
3
Denn die Lippen der Hure sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glätter als Öl,
4
aber hernach bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
5
Ihre Füße laufen zum Tod hinunter ihre Gänge führen ins Grab.
6
Sie geht nicht stracks auf dem Wege des Lebens unstet sind ihre Tritte, daß sie nicht weiß, wo sie geht.
7
So gehorchet mir nun, meine Kinder, und weichet nicht von der Rede meines Mundes.
8
Laß deine Wege ferne von ihr sein, und nahe nicht zur Tür ihres Hauses,
9
daß du nicht den Fremden gebest deine Ehre und deine Jahre dem Grausamen
10
daß sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und deine Arbeit nicht sei in eines andern Haus,
11
und müssest hernach seufzen, wenn du Leib und Gut verzehrt hast,
12
und sprechen: "Ach, wie habe ich die Zucht gehaßt und wie hat mein Herz die Strafe verschmäht!
13
wie habe ich nicht gehorcht der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht geneigt zu denen, die mich lehrten!
14
Ich bin schier in alles Unglück gekommen vor allen Leuten und allem Volk."
15
Trink Wasser aus deiner Grube und Flüsse aus deinem Brunnen.
16
Laß deine Brunnen herausfließen und die Wasserbäche auf die Gassen.
17
Habe du aber sie allein, und kein Fremder mit dir.
18
Dein Born sei gesegnet, und freue dich des Weibes deiner Jugend.
19
Sie ist lieblich wie die Hinde und holdselig wie ein Reh. Laß dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe.
20
Mein Kind, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere?
21
Denn jedermanns Wege sind offen vor dem HERRN, und er mißt alle ihre Gänge.
22
Die Missetat des Gottlosen wird ihn fangen, und er wird mit dem Strick seiner Sünde gehalten werden.
23
Er wird sterben, darum daß er sich nicht will ziehen lassen und um seiner großen Torheit willen wird's ihm nicht wohl gehen.

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Sprueche 6


1
Mein Kind, wirst du Bürge für deinen Nächsten und hast deine Hand bei einem Fremden verhaftet,
2
so bist du verknüpft durch die Rede deines Mundes und gefangen mit den Reden deines Mundes.
3
So tue doch, mein Kind, also und errette dich, denn du bist deinem Nächsten in die Hände gekommen: eile, dränge und treibe deinen Nächsten.
4
Laß deine Augen nicht schlafen, noch deinen Augenlider schlummern.
5
Errette dich wie ein Reh von der Hand und wie eine Vogel aus der Hand des Voglers.
6
Gehe hin zur Ameise, du Fauler siehe ihre Weise an und lerne!
7
Ob sie wohl keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat,
8
bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte.
9
Wie lange liegst du, Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10
Ja, schlafe noch ein wenig, schlummere ein wenig, schlage die Hände ineinander ein wenig, daß du schlafest,
11
so wird dich die Armut übereilen wie ein Fußgänger und der Mangel wie ein gewappneter Mann.
12
Ein heilloser Mensch, ein schädlicher Mann geht mit verstelltem Munde,
13
winkt mit Augen, deutet mit Füßen, zeigt mit Fingern,
14
trachtet allezeit Böses und Verkehrtes in seinem Herzen und richtet Hader an.
15
Darum wird ihm plötzlich sein Verderben kommen, und er wird schnell zerbrochen werden, da keine Hilfe dasein wird.
16
Diese sechs Stücke haßt der HERR, und am siebenten hat er einen Greuel:
17
hohe Augen, falsche Zunge, Hände, die unschuldig Blut vergießen,
18
Herz, das mit böser Tücke umgeht, Füße, die behend sind, Schaden zu tun,
19
falscher Zeuge, der frech Lügen redet und wer Hader zwischen Brüdern anrichtet.
20
Mein Kind, bewahre die Gebote deines Vaters und laß nicht fahren das Gesetz deiner Mutter.
21
Binde sie zusammen auf dein Herz allewege und hänge sie an deinen Hals,
22
wenn du gehst, daß sie dich geleiten wenn du dich legst, daß sie dich bewahren wenn du aufwachst, daß sie zu dir sprechen.
23
Denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ein Licht, und die Strafe der Zucht ist ein Weg des Lebens,
24
auf daß du bewahrt werdest vor dem bösen Weibe, vor der glatten Zunge der Fremden.
25
Laß dich ihre Schöne nicht gelüsten in deinem Herzen und verfange dich nicht an ihren Augenlidern.
26
Denn eine Hure bringt einen ums Brot aber eines andern Weib fängt das edle Leben.
27
Kann auch jemand ein Feuer im Busen behalten, daß seine Kleider nicht brennen?
28
Wie sollte jemand auf Kohlen gehen, daß seine Füße nicht verbrannt würden?
29
Also gehet's dem, der zu seines Nächsten Weib geht es bleibt keiner ungestraft, der sie berührt.
30
Es ist einem Diebe nicht so große Schmach, ob er stiehlt, seine Seele zu sättigen, weil ihn hungert
31
und ob er ergriffen wird, gibt er's siebenfältig wieder und legt dar alles Gut in seinem Hause.
32
Aber wer mit einem Weibe die Ehe bricht, der ist ein Narr der bringt sein Leben ins Verderben.
33
Dazu trifft ihn Plage und Schande, und seine Schande wird nicht ausgetilgt.
34
Denn der Grimm des Mannes eifert, und schont nicht zur Zeit der Rache
35
und sieht keine Person an, die da versöhne, und nimmt's nicht an, ob du viel schenken wolltest.

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Sprueche 7


1
Mein Kind, behalte meine Rede und verbirg meine Gebote bei dir.
2
Behalte meine Gebote, so wirst du leben, und mein Gesetz wie deinen Augapfel.
3
Binde sie an deine Finger schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.
4
Sprich zur Weisheit: "Du bist meine Schwester", und nenne die Klugheit deine Freundin,
5
daß du behütet werdest vor dem fremden Weibe, vor einer andern, die glatte Worte gibt.
6
Denn am Fenster meines Hauses guckte ich durchs Gitter
7
und sah unter den Unverständigen und ward gewahr unter den Kindern eines törichten Jünglings,
8
der ging auf der Gasse an einer Ecke und trat daher auf dem Wege bei ihrem Hause,
9
in der Dämmerung, am Abend des Tages, da es Nacht ward und dunkel war.
10
Und siehe, da begegnete ihm ein Weib im Hurenschmuck, listig,
11
wild und unbändig, daß ihr Füße in ihrem Hause nicht bleiben können.
12
Jetzt ist sie draußen, jetzt auf der Gasse, und lauert an allen Ecken.
13
Und erwischte ihn und küßte ihn unverschämt und sprach zu ihm:
14
Ich habe Dankopfer für mich heute bezahlt für meine Gelübde.
15
Darum bin herausgegangen, dir zu begegnen, dein Angesicht zu suchen, und habe dich gefunden.
16
Ich habe mein Bett schön geschmückt mit bunten Teppichen aus Ägypten.
17
Ich habe mein Lager mit Myrrhe, Aloe und Zimt besprengt.
18
Komm, laß und buhlen bis an den Morgen und laß und der Liebe pflegen.
19
Denn der Mann ist nicht daheim er ist einen fernen Weg gezogen.
20
Er hat den Geldsack mit sich genommen er wird erst aufs Fest wieder heimkommen.
21
Sie überredete ihn mit vielen Worten und gewann ihn mit ihrem glatten Munde.
22
Er folgt ihr alsbald nach, wie ein Ochse zur Fleischbank geführt wird, und wie zur Fessel, womit man die Narren züchtigt,
23
bis sie ihm mit dem Pfeil die Leber spaltet wie ein Vogel zum Strick eilt und weiß nicht, daß es ihm sein Leben gilt.
24
So gehorchet mir nun, meine Kinder, und merket auf die Rede meines Mundes.
25
Laß dein Herz nicht weichen auf ihren Weg und laß dich nicht verführen auf ihrer Bahn.
26
Denn sie hat viele verwundet und gefällt, und sind allerlei Mächtige von ihr erwürgt.
27
Ihr Haus sind Wege zum Grab, da man hinunterfährt in des Todes Kammern.

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GALATER 3

1-14
1
O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, daß ihr der Wahrheit nicht gehorchet, welchen Christus Jesus vor die Augen gemalt war, als wäre er unter euch gekreuzigt?
2
Das will ich allein von euch lernen: Habt ihr den Geist empfangen durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben?
3
Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden?
4
Habt ihr denn so viel umsonst erlitten? Ist's anders umsonst!
5
Der euch nun den Geist reicht und tut solche Taten unter euch, tut er's durch des Gesetzes Werke oder durch die Predigt vom Glauben?
6
Gleichwie Abraham hat Gott geglaubt und es ist ihm gerechnet zur Gerechtigkeit.
7
So erkennet ihr ja, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder.
8
Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden."
9
Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
10
Denn die mit des Gesetzes Werken umgehen, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben: "Verflucht sei jedermann, der nicht bleibt in alle dem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, daß er's tue."
11
Daß aber durchs Gesetz niemand gerecht wird vor Gott, ist offenbar denn "der Gerechte wird seines Glaubens leben."
12
Das Gesetz aber ist nicht des Glaubens sondern "der Mensch, der es tut, wird dadurch leben."
13
Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er ward ein Fluch für uns (denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jedermann, der am Holz hängt!"),
14
auf daß der Segen Abrahams unter die Heiden käme in Christo Jesu und wir also den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.

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